Forderung: Weniger Jagddruck auf Rehe

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat das Reh zum Tier des Jahres 2019 ernannt, um so stärker auf die Probleme rund um den Lebensraum der Rehe aufmerksam machen.

Unter anderem sollen die Anstrengungen erhöht werden, um Kitze vor der Mahd zu retten, beispielsweise indem die Agrarpolitik Landwirte besser honoriert, wenn sie statt im Mai erst Anfang Juli ihre Wiesen mähen. Auch der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, äußerte sich anlässlich der Auslobung der Deutschen Wildtier Stiftung:

„Es ist höchste Zeit für einen besseren Umgang mit dem Reh. Der massive Jagddruck, der insbesondere von den staatlichen Forstverwaltungen ausgeht, kommt einem Feldzug gegen das Reh gleich. Wer das Reh alleinverantwortlich macht für Verbiss und Waldschaden, will vom eigenen ökonomischen Versagen ablenken.“

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Bildnachweis: Manfred Nieveler / piclease